logoblogg.de • Elektrische Zigarette 

Sonntag, 25.03.2012

Aräometer? Hallo?

Nach einigem Suchen und Stöbern bin ich dann doch auf das Aräometer gestossen. Denn das soll mir genau anzeigen, welchen Säuregrad meine eigenen Essigansätze nun inzwischen aufweisen.

Also nochmals zum mitdenken, inzwischen habe ich einige Essigmütter bei mir auf der Fensterbank im Einsatz und eine nach der anderen reproduziert sich inzwischen. Es kommt jedoch auch seltener mal vor, das bei einer EM (Essigmutter) rein gar nichts passiert. Dann sollte es eben nicht sein.

Doch die EM mit Kraft und Ausdauer, die ist jetzt eher nicht die Ausnahme sondern die Regel. Habe gerade meine Ansatz-Flaschen kontrolliert und es fällt mir auf, das meine Finger einen eigentümlich süß/säuerlichen Duft angenommen haben, der irgendwie die Kraft meiner EM`s repräsentiert. Da kommt eine Wucht von Süßsauer rüber, die hat man gar  nicht erwartet und die haut einen fast um.
Da ist nichts mehr mit Duft von Nagellackentferner oder so ähnlich, das ist ein Duft, der süßlich, fruchtig und dominant daher kommt. Eher Richtung Power-Essig, der alles gekaufte völlig in den Schatten stellt.
Das macht neugierig und Ende der Woche werde ich meinen Aräometer in Händen halten, der wird mir die Möglichkeit geben festzustellen, welchen Säuregrad meine Essige inzwischen erreicht haben.
Alles in Allem macht mich die momentan Entwicklung sehr neugierig, welche leckeren Geschmäcker meine EM`s mir da noch offenbaren werden.
Nichts mehr industriell hergestellt sondern einfach nur ein Ansatz mit EM`s, die die Geschmacksnerven explodierne lassen.
Will nicht zuviel vorab loben, doch da entwickelt sich was extrem leckeres. Ja, das ist nun auf jedenfall gewiss.


Donnerstag, 15.03.2012

Paris Texas


Was behält man nachhaltig in Erinnerung und wodurch wird das gesteuert?
Bei meiner Musikstöberei fiel mir schließlich spontan der obige Titel ein. Als Zusatzinformation konnte ich von meinem Gehirn abfordern, dass es da einen Zusammenhang mit Wim Wenders gibt, also gibt es einen Film mit diesem Titel.
Worum es in diesem Film geht, kann ich momentan nicht rekapitulieren.
Aber die eindringliche Musik von Ry Cooder, die hatte ich sofort wieder parat. Dies war die erste Filmmusik, die ich mir vor Jahren mal definitiv auf CD gekauft habe.
Und warum, weil sie so einen besonderen Eindruck auf mich gemacht hat:



Wenn ich jetzt die Musik so höre, dann muß ich mir auch die DVD des Films nochmal raussuchen und mir mal wieder ansehen!

Don McLean mit Amerikan pie


Apropos Liedtexte nicht richtig oder inhaltlich gar nicht verstehen, das geht einem immer wieder auf, wenn man mal genauer nachbohrt.
So habe ich das Lied schon vor vielen, vielen Jahren gehört und mich schon damals gefragt, warum singt er davon, dass die Musik gestorben sei. Hab ich nicht verstanden und konnte es nicht einordnen, fand es einfach nur seltsam, jedoch das Lied war einfach schön, insbesondere weil es nur simpel zur Gitarre gesungen wurde:





Und mit der Zeile, "das die Musik gestorben ist", wird auf den plötzlichen Unfalltod von Buddy Holly hingewiesn, der 1959 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Von Musikkennern wird Holly mindestens mit Elvis gleichgestellt, teilweise werden ihm sogar noch stärkere Einflüsse auf die damalige Musikentwicklung zugesprochen.

Als ich in den letzten Wochen mal bei youtube nach älteren Songs kramte, fielen mir einige Songs von Buddy Holly auf, die ich schon ewig als Songs kannte, aber gar nicht wußte, dass sie von ihm stammten. Man hatte die Lieder einfach per Tonbandgerät aufgenommen, für gut befunden und schließlich recht häufig gehört.

So schließt sich der Kreis und wenn man die Musikvideos aus den 50er Jahren sieht, dann sieht das schon noch alles extrem altbacken aus. Siehe hier:









Dienstag, 13.03.2012

Erinnerungen: "Der weisse Neger WUMBABA!


Tatsächlich sind es bis jetzt 3 Bücher, die sich immer um die Möglichkeit des Verhörens bei Liedtexten drehen.
Verfaßt wurden die Bücher von Axel Hacke und super gut illustriert von Michael Sowa.

Man siehe hier das Tryptichon:



Im Klappentext vom ersten Buch:




"Seit ich das erste Mal darüber schrieb, wie sehr Menschen Liedtexte falsch verstehen- wie etwa in eines Lesers Ohren Matthias Claudius`Zeile der weiße Nebel wunderbar zu der weiße Neger Wumbaba wurde und so eine unvergessliche, radikal poetische Traumgestalt entstand, bin ich der Meinung: Im Grunde versteht kaum ein Mensch je einen Liedtext richtig, ja Liedtexte sind überhaupt nur dazu da, falsch verstanden zu werden. Aufgabe eines Liedtexters ist es, den Menschen Material zu liefern,damit ihre Phantasie wirken kann...".
Ein kleines Handbuch des Verhörens hat Axel Hacke zusammengestellt, in dem wir dem Erdbeerschorsch begegnen und Holger, dem Knaben mit lockigem Haar, in dem Gott,der Herr, sieben Zähne hat und am Tannenbaum die Blätter grinsen. Verhörer, die In Michael Sowas Bildern unvergessliche Gestalt annehmen.

In Buch 2 geht es unverändert weiter:





...mit einem Rollköfferchen voller Wunderwesen des Verhörens: dem Kinder-Lehmann, dem Schlächter Müller und sehr seltsamen Leichenschauern. Er hat Orte besucht, die man vom Hörensagen kennt, ab auf keiner Landkarte findet- Hedwig-Holstein, Erkon, Majork, Geweih und den Pipisee...

Im dritten Buch:




...und wer trägt nun Wumbabas Vermächtnis in die Zukunft? Es sind seine neuen Freunde: der Waldzwerg aus dem Walzwerk, der Kuhfürst und seine Bullen, das Ejakutationsteam, das heilige Geißlein, das Entchen von Tharau, Opa Dong und Kurt, der Engel.
Lang sollen sie leben und uns begleiten immerdar.
Herrlich! Zum Lesen, Vorlesen und Tränen Lachen.  Lt. Berliner Zeitung.






Apropos Jazz live


Manchmal liest man nur einen Satz oder hört eine Melodie und schon verbinden sich damit Erinnerungen.
In den frühen 60er Jahren wurden allgemein die VHS (Volkshochschulen) allerorten gegründet. Auch bei uns in dem sauerländischen Dorf gab es starke Kräfte, die mit relativ geringen Mitteln auf dem ungenutzten Dachboden der Volksschule, Grund- und Hauptschule gab es da noch nicht, die Räumlichkeiten herrichteten, dass für Lesungen für Musik usw. ein schönes kleines Zentrum gegeben war.
Hier traf man sich im kleinen Kreis von ca. 50 bis wenn es hoch kam 150 Leuten und harrte der Dinge, die da kommen mochten.
Unter anderem erinnere ich mich an Albert Mangelsdorff mit einem zusammengewürfelten Quintett.
Ganz schnell entstand eine ganz urige Stimmung und was heute ganz undenkbar wäre, der ganze Raum hüllte sich mehr und mehr in Tabakqualm, es wurde gepüffelt, was das Zeug hielt. Wer hinten saß konnte die Musiker schließlich kaum mehr sehen, aber es ging ja auch mehr um die Musik:









Ella, Ella, oft gehört, doch erst jetzt richtig verstanden!


Es gibt da so ein schönes Taschenbuch irgendwo in unseren Bücherregalen oder sind es nicht  inzwischen sogar schon 3 Bücher geworden? Beim ersten ging es irgendwie um "Owie singt", soweit kann ich mich erinnern. Egal, werde sie mal suchen und evtl. mal ein paar witzige Stellen vorstellen.
Im Wesentlichen geht es darin um die Tatsache, das viele Menschen den Text eines Liedes völlig falsch verstanden haben.
Ich hatte hier nichts falsch verstanden sondern einfach gar nicht recht wahrgenommen, dass hier der Vorname "Ella" besungen wurde. Per Zufall habe ich dann entdeckt, das France Gall ein Lied über die große Jazzsängerin Ella Fitzgerald singt und immer schon gesungen hat.
Dabei ist dieser ältere Schlager sogar ein rechter Ohrwurm:




Hier nun ein Beispiel von Ella, bei dem Sie sogar einen Beatlesong verjazzt:




Essbare Landschaften


Eine der älteren Newsletter-Verknüpfungen ist meine  Verbindung zu den "Essbaren Landschaften".
Sie waren die allerersten, die noch lange vor den vielen Fernsehkochgurus, wie Lafer, Lichter und hastenichtgesehn Lecker auf zurück zur Natur und warum essen wir denn keine Blüten hingewiesen haben. Inzwischen gibt es hier einen richtigen Trend, überall werden bereits Ex-Unkräuter und Blüten angeboten, die man an manchen Salat und manches Sößchen tun kann.
Wir für unseren Teil haben erstmal daraus gelernt, dass man sich doch noch viel intensiver um frisch wachsende Kräuter unserer westlichen Hemisfäre kümmern muß.
Aus v.g. Gründen haben wir einen kompletten Balkonkasten mit frischer Erde und einer Menge an Kräutern bepflanzt.
Heureka, jetzt hatten wir für jeden frischen Sommersalat die passenden Kräuter unmittelbar auf unserem Balkon. Zug um Zug haben wir die Kräuter ergänzt. Teilweise einfach Kräuterkäufe vom Aldi/Lidl und Co. und dann in unsere Kästen eingepflanzt. Oder eben auch Kräuter des Gartens einfach übernommen. Sehr hilfreich ist hier die Borretsch-Pflanze, die sich jedes Jahr selbst aussäht und dann sehr stabil wächst.
Ein Salat mit frischen Borretschblättern und evtl. auch mit den lila Blüten ist einfach ein Gedicht und schmeckt sehr lecker!

 Auch einfache Frühlingszwiebeln haben wir in die Kastenerde gesteckt. Was übrigens bei frischen Salaten sehr gut ankam, wenn man von diesem Zwiebelgrün ein wenig kleingeschnitten verarbeitet hat. 

Letztlich wurden wir von den "essbaren Landschaften" erst auf die Selbstverständlichkeiten für die tägliche Versorgung hingewiesen. Also erstmal einen ersten Schritt machen und dann warten was da kommt.
Im Rahmen dieser Maßnahmen haben wir einige thüringische Bärlauchpflanzen "importiert" und an Stellen in der freien Natur eingepflanzt, die wir für richtig erachteten.
Auch dies hat bisher gut geklappt und wir sind sehr gespannt, welche Pflanzen sich im Jahr 2012 zeigen werden.
Hier nochmal ein Hinweis auf die Initiatoren von den "essbaren Landschaften", die uns erst auf den rechten Weg gebracht haben.

http://www.essbare-landschaften.de/media/teaser.jpg

Oder man siehe hier:







Montag, 12.03.2012

Glas mit Gas verformen, die klassische Variante


Die herkömmliche Variante der Glasbearbeitung, ist die mittels der Hitze des Gasbrenners. Bei uns gab es das dann schon mal in der Grundschule so um 1958, als es hieß, der Glasbläser ist da.
Dann ging es in die Aula und dort hatte sich ein Glasbläser breitgemacht, der dann zeigte, wie man mit einfachen Mitteln Glaskugeln blasen konnte. Das ist jedoch hier momentan nicht gemeint.
Vielmehr ist hier die Herstellung von Glasperlen gemeint, die man mit einfachsten Hilfsmitteln künstlerisch gestalten kann.
Damit man sich ein Bild davon machen kann, hier ein schönes Beispiel:





Fusing in der Mikrowelle


Seit wir auf dem Weihnachtsmarkt in Maste Bahrendorf bei Iserlohn Glaskunst bewundert haben, war dies immer wieder mal ein Thema, wie und womit man Glas verformen kann?
Neben der Verformung in oder mit einem Gasbrenner kam auch die Möglichkeit vor, Glas mittels eines Ofens, ähnlich einem Keramikofen,
zu verformen bzw. verschmelzen.
Doch der absolute Hammer war die Info, dass man bestimmtes Glas auch unter Zuhilfenahme von gewissen Hilfsmitteln in einer ganz normalen handelsüblichen Mikrowelle verformen und verarbeiten kann. Erstaunlicherweise sind dafür auch nicht die für die Glasschmelze nötigen Temperaturen von 1.500 Grad Celsius erforderlich. Es reichen ca. 300 bis 500 Grad.
Bitte, bitte, kein Glas einfach die Mikrowelle legen und darauf warten, dass das dann so einfach klappt!!!
Es sind verschiedene Hilfsmittel dafür erforderlich und erst dann kann es gelingen.
Siehe hier: unter Fusing mit der Mikrowelle:

http://www.youtube.com/watch?v=TqLaaVp0iGw&feature=related

Und hier kann man es näher betrachten:





Sonntag, 11.03.2012

Jütländische Impressionen im Februar 2012


Die Familie Elisabeth und Horst K. aus der Nähe von Bremerhaven haben mir freundlicherweise ein paar Bilder von Ihrem winterlichen Tripp nach Jütland geschickt. Ich gehe einfach mal davon aus, dass ich einige der nichtpersonalisierten Bilder hier zum Besten geben kann.


Hier ein Blick aus der Höhe auf Ribe,
eine der ältesten Städte Dänemarks:




Strandinbesitznahme





Auch eines unserer liebsten Hobbies, Steine suchen:



Dänische Fischauktion:






Fischangebot im Restaurant:



Typisches dänisches Feriengebiet



Strandinbesitznahme 2ter Teil mit Schaum der Algen:






Hyggeliges dänisches Feriengebiet:








Natur pur und in seiner reinsten Form.

Wenn ich diese Bilder von Jütland sehe, dann fällt mir neben der Landschaft auch ein Bericht über die Menschen in dieser Region ein, der von Siegfried Lenz stammt: Jütländische Kaffeetafel!
Die Tafel beginnt zwar erst gegen 20:00 Uhr abends, aber den Gästen wird aufgetischt, bis die Schwarte kracht. Ablehnen geht nicht, damit würde man die Gastgeber kränken.
Eine Darstellung der Menschen in dieser Region.
Ähnlich einfühlsam wie in "So zärtlich war Suleyken!"




Freitag, 09.03.2012

Paula`s Grabearbeiten mit Folgen!


Zuletzt hat Paula mal wieder die Gelegenheit genutzt und in die Tiefe gegraben. Sie geht mit einer Intensität und Nachhaltigkeit daran, dass man nur staunen kann. Und danach sieht sie aus, wie durch die Ackerfurche gezogen. Doch das war nicht das Schlimmste, vielmehr hatte sie sich an der linken Vorderpfote die weiter oben liegende "Wolfskralle" gespleist. Dann hat sich die Kralle natürlich auch noch entzündet und Paula leckte unentwegt ihre Vorderpfote.
Wenn man nach der Ursache schauen wollte, fletschte sie die Zähne und knurrte laut und vernehmlich.
Also blieb uns nichts Anderes übrig, als gestern zum Tierarzt zu fahren. Dort wurde die Spaltung der Kralle festgestellt und es wurde empfohlen die Kralle ziehen zu lassen, damit die Sache ordentlich ausheilen kann. Paula bekam eine kurze Vollnarkose und nach ca. 10 Minuten war die OP schon beendet. Jetzt humpelt Paula auf drei Pfoten, da sie die verbundene Pfote nicht belasten will oder kann. Am Samstag kommt der Verband ab und dann wird es wohl wieder soweit sein, dass sie wieder auf allen Vieren laufen kann.
Hier nun die Bilder zu den Grabungsarbeiten:


















Mittwoch, 07.03.2012

Und sowas konnte man in den letzten Tagen auch schon hören!!


In den letzten Tagen konnte man auch schon die Vogelgesänge hören.
Quasi, wie aufgewacht und plötzlich zwitschert und tirilliert es an allen Ecken und Enden.
Mancher in der Stadt kriegt das so gar nicht richtig mit.
Doch hier auf der Giebel, ein Refugium der Ruhe, nur unterbrochen von fröhlichem Gesang der frühjahrsaktiven Vögel. Ein Genuss und ein Zeichen, bald kommt der Frühling.
Ein weiteres Indiz sind die durchziehenden Kraniche, erst gestern haben wir in 30 Minuten gut 500 bis 600 Kraniche Richtung nord ziehen sehen.
Aber unsere Singvögel beachten alle Signale und dann ist es eben bald soweit:






Aus einem Wasserhund wird ein Grabehund


Bisher sind wir davon ausgegangen, dass unser Hund eher ein Wasserhund ist. Denn es kann  kalt sein wie Bolle, der geht in jedes fließende oder stehende Wasser.
Dann schüttelt sie sich ein paar mal und schon geht es weiter.
Doch jetzt gibt es eine neue Erfahrung, unsere Paulante begibt sich ins Erdinnere. Sobald sie irgendwo eine frische Spur erschnüffeln kann, dann fängt sie automatisch an zu graben. Und wie!
Bisher hat sie maximal etwas trockenes Heu aus irgendwelchen Mäusenestern ergraben.
Mit welcher Hingabe sie das macht, man siehe hier:





Dienstag, 06.03.2012

Was aus einer vergessenen Rotkohlhälfte werden kann?


In den letzten Tagen wurde ein kleiner Rotkohl halbiert und eine Hälfte zu Rotkrautsalat verarbeitet.
Und wie es so geht, die andere Hälfte bleibt liegen, soll später noch entsprechend verarbeitet werden. Wird natürlich vergessen, wie das einem eben so passiert.
Schließlich wird die vergessene Rotkohlhälfte aus dem Plastikbeutel gepuult und was muß man entdecken, der halbe Rotkohl hat sich mutiert und schickt sich an eine neue Rotkohlpflanze zu entwickeln. Vorab bildet sich ein kleines Röschen im Zentrum der Rotkohlhälfte. Fast wie ein Wunder, die Pflanze gibt sich nicht auf, sie ist zwar zerteilt, das Leben geht aber weiter und deshalb bildet sie ein neues Röschen um eine neue Rotkohlpflanze auf den Weg zu bringen.










Essigmutter die Zweite und Dritte


Habe bisher über einen weiteren Schritt in Richtung auf die Essigherstellung noch nicht berichtet.
Hatte bei einer freundlichen E-bayerin vier Essigmütter= EM ersteigern können und für jeden einen speziellen Essigansatz hergestellt.
Es waren im Einzelnen:
-eine EM für Apfelwein,
-eine EM für Glühwein,
-eine EM für Weißwein,
-eine EM für Rosewein.
Mein erster und die vier weiteren Ansätze stehen inzwischen auf meiner Fensterbank und werden von der davorstehenden Heizung ordentlich gewärmt. Denn ohne Wärme geht bei der Essigherstellung gar nichts.
Jedoch seit langen Wochen tut sich nichts auf der Fensterbank. Was auffällt, die Flüssigkeit in den Behältern verdunstet. Aber das sich auf den Oberflächen EM`s bilden, einfach Fehlanzeige.

Doch in den letzten Tagen wurde ich von meiner freundlichen letzten EM-Verkäuferin per Mail kontaktiert und nach der EM-Produktion befragt.
Und ich habe Frau C.K. aus Waltrop mitgeteilt, dass meine Ansätze bisher nichts erbracht hätten.
Zur Sicherheit habe ich dann in dem Rotweinansatz mal näher nachgesehen, denn da roch es etwas anders und da blubberte was in der Brühe. Habe eine saubere Flasche bereitgestellt und mittels engem Trichter den Ansatz abgegossen. Und was soll ich sagen, es kamen folgende EM`s zum Vorschein:

--) Doch Vorsicht, wer sich vor so
    schleimigen Sachen ekelt, einfach
    nicht hinsehen!!!!!!

Als erstes ein Blick auf die Überraschung,
ein Konglomerat von EM`s, super:





Hier nun die EM-Mutter, die alles gestartet hat:




Eine weiter EM, die in der Stärke der Mutter am nächten kommt:




Dann kamen Zwillinge zum Vorschein, gleichgroß und viereckig und über eine Nabelschnur verbunden:




Zum Schluß noch eine hauchdünne und ganze junge EM, die noch durchsichtig war:








Montag, 05.03.2012

Erste wärmere Tage auf dem Kohlberg


In der letzten Woche hatten wir die ersten wärmeren Tage hier im Sauerland. Es steht schlecht um das schon vor dem Winter gesäte Wintergetreide. Es ist schon an vielen Stellen total gelb und es scheint, als ob es durch den fehlenden Schnee fast am Halm quasi vertrocknet ist. Und bis vor einigen Tagen stand nun auch noch  Wasser auf den Feldern, so dass die überlebenden Pflanzen nun auch noch drohen zu ertrinken. Keine guten Voraussetzungen für die Getreideernte im Jahr 2012.
Doch die Kraft der Sonne hilft hier weiter, sie trocknet die nassen Äcker und evtl. ist es noch nicht zu spät für das Getreide.




Hier sieht man regelrecht den Dampf aufsteigen




 


Dienstag, 28.02.2012

Frage, was ist denn das? Ein Schneckenhaus?


Beim Durchstöbern der inzwischen angeschwollenen Bilddateien fielen mir folgende Bilder in die Finger.
Was ist das denn für ein Schneckenhaus?



Einmal aus dieser Richtung:








 Einmal aus der anderen Richtung:







Wenn man oden rausguckt, sieht man dies:











So sieht es aus der Nähe aus:





So, von weiter weg:







Der Leuchtturm von Norre Lyngvig bei Hvide Sande



Der Leuchtturm von Nr. Lyngvig war einer der letzten Türme, die entlang
der Westküste von Dänemark aufgestellt wurden. Gleichzeitig ist der
eindrucksvolle Leuchtturm, der allein schon eine Höhe von 38 Metern
misst, aber auch das höchste Leuchtfeuer in ganz Dänemark. Denn der
Leuchtturm steht zusätzlich noch auf einer Düne, die mit ihrer Höhe von
17 Metern dazu beiträgt, dass der Turm insgesamt eine Gesamthöhe von 53
Metern erreicht. Selbstverständlich über dem Meeresspiegel gemessen. Wer
den Leuchtturm erklimmen möchte, der muss zunächst die 79 Treppenstufen
der Düne und anschließend die 149 Stufen innerhalb des Turmes
überwinden, denn ein Fahrstuhl ist nicht vorhanden.


Die Bilder haben wir Jakob zu verdanken, der damals unbedingt den Turm bezwingen wollte. Da haben wir seinen Eifer genutzt und ihm die Kamera mit auf den Weg gegeben und er hat wirklich schöne Bilder mitgebracht.







Sonntag, 26.02.2012

Auch so neblig kann es am Kohlberg sein


Es ist nicht immer eitel Sonnenschein. Unsere schwarze Pauline muß auch bei Nebel ihre Bewegungsrunde machen. Ist nicht immer so sehr prickelnd. Doch dann trösten wir uns damit, dass die Gänge im Dezember häufig von so viel Regen begleitet waren, dass selbst die übergestreiften Regenhosen hier nicht dichthielten. Teilweise nass bis auf die Unterbuxe kamen wir von den Hundegängen nach Haus, na dann schon lieber dicken Nebel, der mindert nur die Sicht, kann einem sonst jedoch nicht doll beeinträchtigen.


Suchspiel: Wo ist der schwarze Hund???









Ach ja, da ist er ja!!!








Donnerstag, 23.02.2012

Was manchmal im Bücherschrank schlummert? Rezepte für Zwei!


Es ist schon manchmal seltsam. Man sucht ein bestimmtes Buch zu einen konkreten Thema in seinen Bücherregalen. Man findet es nicht, obwohl es mit Sicherheit da sein muß. Niente, niente, nirgends zu finden.
Doch plötzlich stößt man auf ein Buch, bei dem  man genau zu wissen meint, das könnte den oder die oder wie auch immer interessieren.
So auch bei dem Titel: Schlank mit Aldi, von Rose Marie Donhauser, aus dem Jahre 2000.
Da gibt es eine Inge B. in Hagen, da bin ich mir schon recht sicher, die würde sich für dieses Buch interessieren. Insbesondere, da alle Rezepte für 2 Personen zugeschnitten sind und man Vieles ohne zu Rechnen einfach mal ausprobieren kann. Hier nun ein kleiner Überblick/Einblick in dieses kleine Büchlein.
















Deneben verfügt das kleine Büchlein auch noch über ein alphabetisches Register, was man alles bei Aldi kaufen kann: "Das gibts bei Aldi"!
Von A wie Ananas, B wie Baguettbrötchen bis hin zu W wie Wildlachs und Z wie Zwiebeln.
Soweit nicht sehr spektakulär, doch wegen der Ausgabe im Jahr 2000 erfolgt die Preisangabe noch in DM. Ja,  und wenn man nun diese Preise mal näher unter die Lupe nimmt verstärkt sich die Vermutung hin zur Realität, dass inzwischen die Preise zahlenmäßig annähernd die gleichen sind, nur mit dem Unterschied, dass inzwischen der € auf dem Etikett steht und damit fast das Zweifache zu früher gezahlt werden muß.
Werde nochmal versuchen diesen Sachverhalt detailliert aufzugreifen, denn dieses Thema ist einfach zu interessant.







Wiederum portugiesisch/brasilianisch "Desafinado" instrumental


Eine der ersten Begegnungen mit der brasilianischen Samba erfolgt Mitte der 60er Jahre durch eine Platte von Stan Getz.
Es ist eine etwas längere Geschichte, wie es überhaupt zu der Existenz der Platte kam. Das könnte man zu einem späteren Zeitpunkt nochmal aufarbeiten. Hier jedoch ein Beispiel dieser für uns neuen Musik.






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